Wer liest, gewinnt.
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  • Kalender für wirklich jeden Geschmack

    Geschrieben am 25. Oktober 2009 Birgit Merk 1 Kommentar

    Neulich im Schreibwarengeschäft:
    Ich: “Haben Sie Kalender von Heye?” (dieses von mir geschätzte Modell erwerbe ich normalerweise um diese Jahreszeit, weil er im Dezember dann vergriffen ist)
    Verkäuferin: “Nein, nur von Delfine”
    Es dauerte eine ganze Zeit lang, bis ich begriff, dass mir unterstellt worden war, etwas ganz anderes zu suchen, weil Akustik und Umgangssprache der Verkäuferin eine Falle gestellt hatten. So kam es, dass ich nun statt des gewohnten Modells einen auch praktischen und unscheinbaren Kalender für 2010 besitze. Von einer Marke, die rund um eine Marketinglüge eine Produktwelt geschaffen hat, die akustisch unverwechselbar ist, vor deren Erwerb ich mich aber bisher aus Gründen der Klischee-Zielgruppen-Zuordnungsmöglichkeit gedrückt hatte.

  • Andächtig verbieten

    Geschrieben am 25. Oktober 2009 Birgit Merk Keine Kommentare
    Gottes Haus

    Gottes Haus; Foto: Martina Vodermayer

    Mit großer Freude erhielt ich eine E-Mail von Martina aus Augsburg, deren Anhang aus wunderbar resoluten Verbots- und Gebotsschildern bestand. Meine Begeisterung und die Bilder teile ich hier gerne. Vielen Dank für die Zusendung des Schilderwalds, Martina! Gerade in einem Wallfahrtsort ist man doch dankbar, wenn klare Ansagen für Disziplin sorgen, bevor die Emotionen noch überhand nehmen.

    Schuhwerk säubern!

    Schuhwerk säubern! Foto: Martina Vodermayer

    Opferstock nicht übersehen

    Opferstock nicht übersehen; Foto: Martina Vodermayer

    Wer betet, muss auch essen

    Wer betet, muss auch essen; Foto: Martina Vodermayer

  • Sozusagen hessische Friseurkunst

    Geschrieben am 12. Oktober 2009 Birgit Merk Keine Kommentare

    Heute kam ich durch eine der amüsanten Wendungen, die das Leben so mit sich bringt, mit einem älteren Herrn zum Friseur. Der Friseur des Vertrauens hatte geschlossen, so gingen wir zu einer Haarschneide-Ladenkette. Dort befasste sich eine nette junge Dame recht geschickt mit dem Silberhaar meines Begleiters. Währenddessen blieb mir Zeit, ihr Namensschild zu lesen. Es erstaunte mich, dass die junge Dame mit Vornamen Fulda hieß. Diese Erkenntnis führte mich zu der Überlegung, von wem ich mir gerne den Kopf massieren lassen würde. Berlin wäre dabei unkonventionell, aber eher brutal. München konservativ und doch kräftig. Castrop-Rauxel würde die 70er wieder aufleben lassen und wäre als Name eine schöne Alternative zu Michelle-Cheyenne … Schnell verging die Zeit über solchen Exkursen. Im Hintergrund schnarchte eine Seniorin, während ihre Dauerwelle einwirkte. Direkt idyllisch war es bei Fulda.